Die Neurodermitis

Die Neurodermitis

Neurodermitis ist vor allem eine Erkrankung der Haut. Die Haut bei Neurodermitis-Patienten ist durch eine Störung durchlässiger als bei anderen Menschen. Man spricht medizinisch von einem „Barriere-Defekt„. Der Haut fehlen wichtige Hautfette, sie verliert mehr Wasser und trocknet daher leichter aus. Die Veranlagerung hierzu ist angeboren:  Wenn Eltern oder Geschwister eine Neurodermitis haben, ist das Risiko höher, dass ein Kind daran erkrankt.

Äußere Faktoren wie Ernäherung, Umwelt, Stillen, Impfungen oder Stress sind keine Verursacher für die Neurodertmitis.

In der Haut sind Zellen des körpereigenen Abwehrsystems. Durch die Barrierestörung kommen sie leichter mit Allergieauslösern in Kontakt. Beides kann zu Überreaktion und zu einer Entzündung der Haut führen, die mit Rötung und Juckreiz verbunden ist. Neurodermitis ist insofern keine Schwäche der Immunsystems, sondern eine zu starke Reaktion  auf Reize.  Jeder Patient hat “seine eigene“ Neurodermitis, d.h. ob und wie stark die Symptome auftreten, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Die immer wieder gestellte Frage, ob Neurodermitis ansteckend its, da sind sich die Mediziner eindeutig: Nein.

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